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Ein 3. Nationalpark für Bayern

np3-Aktuell

Umweltministerium startet einen intensiven Dialog ...weiterlesen

Gemeinsamer Fragenkatalog des Landkreises Donau-Ries, des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen und der Stadt Ingolstadt; 27.September 2017...weiterlesen

Was ist ein Nationalpark?

Nationalparke sind großflächige Naturräume, in denen sich die Natur weitgehend ungestört entwickeln kann. Sie sind aber auch Regionen für die Menschen. So sind sie Heimat, Lebens- und Wirtschaftsraum sowie Lehr- und Lernorte. Nationalparke haben große Bedeutung für den sanften Tourismus. Allein die beiden bestehenden Nationalparke Bayerns im Bayerischen Wald und in Berchtesgaden zählen im Jahr zusammen knapp 3 Millionen Besucher. Das bringt den beiden Regionen eine Netto-Wertschöpfung von über 68 Millionen Euro – Geld, das in den Regionen bleibt.

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Bestehende Nationalparke in Bayern

In Bayern gibt es derzeit zwei Nationalparke.
1970 wurde hier der erste Nationalpark Deutschlands gegründet: der Nationalpark Bayerischer Wald. 1978 folgte Deutschlands einziger Alpen-Nationalpark in Berchtesgaden.

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3. Nationalpark - Konzept zur Festlegung

Der Bayerische Ministerrat hat bei seiner Klausurtagung im Juli 2016 in St. Quirin beschlossen, dass ein dritter Nationalpark in Bayern neben den beiden Nationalparken im Bayerischen Wald und im Berchtesgadener Land angestrebt wird. Staatsministerin Scharf wurde beauftragt, die Möglichkeiten für einen dritten Nationalpark in Bayern umfassend zu prüfen.

3. Nationalpark - Konzept zur Festlegung

Laut Kabinettsbeschluss vom 18.07.2017 wird die Nationalpark-Prüfung mit Rhön und Donauauen fortgesetzt
... zum Kabinettsbeschluss vom 18.07.2017


Umweltministerium startet einen intensiven Dialog.

Das Umweltministerium startet einen intensiven Dialog für die Donau-Isar Region. Mit Gesprächen, Workshops vor Ort und einer Befragung der Bevölkerung soll Vertrauen aufgebaut, die Anliegen der Betroffenen gehört und aufgegriffen und die Möglichkeiten für einen Nationalpark genau geprüft werden.
Noch im Dezember dieses Jahres erfolgen hierzu durch das beauftragte Kommunikationsunternehmen die ersten Gespräche mit regionalen Akteuren darunter Landräte, Bürgermeister und Interessenvertreter.
Im Anschluss erfolgt die Einbindung aller Verbände und Initiativen und ab dem Frühjahr 2018 werden in verschiedenen regionalen Workshops die Fragen und Themen geklärt. Eine nachfolgende Online-Befragung der Bevölkerung vor Ort soll ein Stimmungsbild erheben. Ergänzt wird der Dialog durch große Informations- und Dialogveranstaltungen.
Für einen möglichen länderübergreifenden Nationalpark in der Rhön läuft aktuell eine Abstimmung mit Hessen.
Pressemitteilung vom 29.11.2017
Ablauf des Dialogs


Möglicher Nationalpark Rhön

„Umweltministerin Ulrike Scharf hat in der Ministerratssitzung am 18. Juli 2017 den Zwischenstand des Dialogprozesses zum dritten Nationalpark für Bayern vorgestellt. Das Kabinett hat hierüber beraten und für die Rhön ein Zwischenfazit gezogen [Vollständiger „Bericht aus der Kabinettssitzung vom 18. Juli 2017]
In der Rhön wird die Nationalparkprüfung fortgesetzt. Es besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, einen länderübergreifenden Nationalpark gemeinsam mit Hessen zu realisieren. Im ersten Gespräch zur Rhön zwischen den Ministerpräsidenten und den Umweltministerinnen von Bayern und Hessen vom 7. Juli 2017 wurde vereinbart, dass in den nächsten Monaten eine fachliche Prüfung aller möglichen Optionen eines länderübergreifenden Nationalparks in der Rhön durchgeführt wird. Damit ist keine Entscheidung vorweggenommen oder ein förmliches Verfahren eingeleitet. Hessen und Bayern waren sich einig, dass keine Festlegungen gegen die Region getroffen werden.
Diese fachliche Prüfung läuft derzeit. Deren Ergebnis kann Einfluss auf die Ausgestaltung der Flächenkulisse eines möglichen Nationalparks in der Rhön haben. Aufsetzend auf das Ergebnis dieser fachlichen Prüfung gemeinsam mit Hessen wird das Umweltministerium den Dialog mit der Region fortsetzen.

Informationen zu dem bisher geführten Dialog finden Sie nachfolgend
Zur Pressemitteilung
Mögliche Gebietskulisse Rhön
Informationen zur Suchraumkarte eines möglichen Nationalparks in der Rhön
Fragen zu einem möglichen Nationalpark in der Rhön
Fragen des BJV zum Wildtiermanagement in einem möglichen Nationalpark Rhön
Fragen der Gemeinde Sandberg zu einem möglichen Nationalpark Rhön
Fragen der Gemeinde Schönau a.d. Brend zu einem möglichen Nationalpark Rhön
Weitere Informationen zu einem möglichen Nationalpark in der Rhön
Präsentation auf der Gemeinderatssitzung der Kreuzberg-Allianz am 29. Mai 2017


Möglicher Nationalpark Donauauen

Umweltministerin Ulrike Scharf hat in der Ministerratssitzung am 18. Juli 2017 den Zwischenstand des Dialogprozesses zum dritten Nationalpark für Bayern vorgestellt. Das Kabinett hat hierüber beraten und für die Donauauen ein Zwischenfazit gezogen [Vollständiger „Bericht aus der Kabinettssitzung vom 18. Juli 2017]
Mit den Donauauen wird der Dialog zu einem Nationalpark fortgesetzt, weil die Auen-bereiche zwischen Neuburg an der Donau und Ingolstadt eine einmalige, naturschutzfachlich besonders wertvolle Fluss- und Auenlandschaft darstellen.
Die Auenbereiche zwischen Neuburg an der Donau und Ingolstadt sollen durch weite-re Flächen ergänzt werden. Das Umweltministerium wird Gespräche mit verschiedenen Partnern, deren Flächen hierfür geeignet sind und die ein erstes Interesse an einer möglichen Beteiligung signalisiert haben, führen. Aufsetzend auf das Ergebnis dieser Gespräche wird das Umweltministerium den Dialog mit der Region fortsetzen.

Informationen zu dem bisher geführten Dialog finden Sie nachfolgend
Zur Pressemitteilung
Mögliche Gebietskulisse Donau-Isar-Region
Karte 1: Donau-Region, Stand 19.09.2017
Karte 2: Donau-Region, Stand 19.10.2017
Karte 3: Isar-Auen im Landkreis Freising, Stand 19.09.2017
Fragen zu einem möglichen Nationalpark Donauauen
Präsentation anlässlich der Nationalpark-Veranstaltung in Kelheim am 10.11.2017
Präsentation anlässlich des IHK-Forums in Ingolstadt am 26.10.2017
Im Rahmen des weiteren Dialogs soll geklärt werden, inwieweit die Isar-Auwälder für einen möglichen Nationalpark die Auwälder an der Donau zwischen Lechmündung und Weltenburg ergänzen können.
Pressemitteilung vom 24.10.2017
Präsentation zum Informationsgespräch für den Landkreis Freising am 23.10. 2017
Dialogveranstaltung mit der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf, Landrat Roland Weigert, Bürgermeistern vom Landkreis Donau-Ries bis nach Ingolstadt sowie Verbänden und Interessensvertretern am 31.05.2017 in Weichering

Informationsveranstaltung im Umweltausschuss der Kreistags Donauwörth
Präsentation zur Dialogveranstaltung am 31.05.2017 in Weichering


Möglicher Nationalpark Frankenwald
Hinweis: Laut Kabinettsbeschluss vom 18.07.2017 wird die Nationalpark-Prüfung mit Rhön und Donauauen fortgesetzt

Informationen zu dem bisher geführten Dialog finden Sie nachfolgend
Zur Pressemitteilung
Fragen zu einem möglichen Nationalpark im Frankenwald
Präsentation zur Informationsveranstaltung am 02.06.2017 in Stockheim – Neukenroth


Möglicher Nationalpark Spessart
Hinweis: Laut Kabinettsbeschluss vom 18.07.2017 wird die Nationalpark-Prüfung mit Rhön und Donauauen fortgesetzt

Informationen zu dem bisher geführten Dialog finden Sie nachfolgend
Zur Pressemitteilung
Mögliche Gebietskulisse Spessart
Weitere Informationen zu einem möglichen Nationalpark im Spessart

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Festlegung eines 3. Nationalparks

Wird die Bevölkerung aus dem Nationalpark ausgesperrt?

Im Gegenteil: Das Naturerleben ist in Nationalparken ausdrücklich erwünscht. Denn Nationalparke dienen neben dem Schutz der Natur ausdrücklich auch der naturkundlichen Bildung und dem Naturerleben. Die Besucher sollen durch ein attraktives Angebot an Wegen, Informationen und Führungen an die Natur herangeführt werden. Sowohl für Einheimische als auch für Touristen bleibt das Gebiet grundsätzlich auch weiterhin zugänglich.

Weitere Fragen und Antworten

Kontakt

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Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
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