• Vor der Bebauung der Ufer durch den Menschen waren die Flussläufe weit verzweigt…

  • In regelmäßigem Abstand traten die Flüsse über die Ufer und zerstörten dabei Bauten des Menschen.

  • Aus diesem Grund baute der Mensch Mauern, um sich vor Hochwasser zu schützen.

  • Ab dem 19. Jahrhundert kam es zu einer systematischen Verbauung und Begradigung der Flussufer.

  • Durch die Begradigung der Flussläufe schnitten sich die Flüsse ins Gelände ein und es kam bei Hochwasser zu einem schnelleren und höheren Abfluss

  • Um sich weiter vor Hochwasser zu schützen, wurden Deiche errichtet, welche für den Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser (HQ100) ausgerichtet sind.

  • Durch das Errichten der Deiche wird der Abfluss weiter erhöht und beschleunigt…

  • Bei einem extremen Hochwasser sind Deiche nicht ausreichend und Siedlungen hinter den Deichen können überschwemmt werden. Die Unterlieger werden dann aber entlastet, da die Hochwasserwelle nach dem Deichbruch flacher und langsamer wird.

  • Durch stetig wachsende Siedlungen ist es schwierig noch mögliche Rückhalteflächen für den Hochwasserschutz zu finden. Dies stellt den Hochwasserschutz vor große Herausforderungen. Bildquelle: Markus Aufleger